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Der Nobelpreis für Chemie 1903

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Svante August Arrhenius

"Als Anerkennung des außerordentlichen Verdienstes, das er sich durch seine Theorie über die elektrolytische Dissoziation um die Entwicklung der Chemie erworben hat"

 

Svante August Arrhenius* 19. 2. 1859, Uppsala (Schweden)
† 2. 10. 1927, Stockholm (Schweden)

Svante Arrhenius lehrte ab 1884 in Uppsala. 1895 wurde er Professor an der Hochschule in Stockholm. Im Jahre 1905 wurde er zum Direktor an das Stockholmer Nobelinstitut für physikalische Chemie berufen.

Bekannt wurde Arrhenius vor allem für die Entdeckung der elektrolytischen Dissoziation. Was heute jedem "Hobbychemiker" eine Selbstverständlichkeit ist, galt zum Zeitpunkt seiner Entdeckung als höchst umstritten: Löst man elektrisch neutrales Kochsalz in Wasser (ebenfalls elektrisch neutral), so zerfällt es in positiv geladene Natriumionen und negativ geladene Chloridionen. (Weder Wasser, noch Kochsalz leiten den Strom - beides zusammen sehr wohl.) Arrhenius kühne Behauptung führte beinahe zum Nichtbestehen seines Doktorexamens. Erst 19 Jahre später wurde er für seine Entdeckungen mit dem Nobelpreis ausgezeichnet.

Im Jahre 1896 stellte Arrhenius eine weitere "aberwitzige" Theorie auf: Er behauptete doch glatt Kohlendioxid könnte eine Wirkung auf die Erdatmosphäre haben (er bezeichnete diese Wirkung als Treibhauseffekt) und warnte vor den Folgen einer unbekümmerten Freisetzung von Kohlendioxid.

Arrhenius und Jacobus Henricus van't Hoff gelten als Begünder der modernen Chemie.


Weblinks

Der Nobelpreis - Svante August Arrhenius
Die Nobelstiftung